Erfassung faunistisches Artinventar 

Heuschrecken und Libellen

Ziel dieses Projekts ist die Erfassung Arteninventar an Libellen und Heuschrecken im FFH-Gebiet 344 als Grundlage zur Beurteilung erforderlicher Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen im Grünland und an Gewässern. 

Die Leineaue südlich von Hannover wird durch eine Vielzahl von Stillgewässern geprägt, die sich entlang der Leine und der Alten Leine zwischen Hemmingen, Laatzen, Pattensen und Sarstedt aufreihen. Mit dem Abtauen der Gletscher zum Ende der Saale-Eiszeit wurden in der Leineaue vermehrt Steine abgelagert, die in den vergangenen Jahrzehnten als Ressource für den Kiesabbau dienten. Die einstige Naturlandschaft ist so einer Kulturlandschaft gewichen, die ein wertvolles Ersatzhabitat für eine Vielzahl von Arten darstellt.

Aufgrund ihres Mosaiks aus stehenden und fließenden Gewässern ist anzunehmen, dass die Leineaue südlich von Hannover einen bedeutenden Lebensraum für verschiedenste geschützte Libellenarten darstellt. Zudem kann aufgrund von Einzelbeobachtungen davon ausgegangen werden, dass auch die Grünlandbereiche vor allem im Hinblick auf Heuschreckenvorkommen ein hohes Artenspektrum aufweisen.

Um diese Annahmen zu überprüfen und die Bedeutung des Gebiets für seltene Arten einschätzen zu können, wird durch die ÖSML seit 2019 eine qualitative Artenerfassung im Rahmen einer Erstinventarisierung durchgeführt. Das heißt, dass über eine Kartierung herausgefunden werden soll, welche Arten in dem Gebiet leben. 



Fotos: C. Evers

Fotos: H. Kastein


 




Dieses Projekt wird durch das Land Niedersachsen finanziert.