Ökologische Station Mittleres Leinetal

Dienstleistungen rund um die Natur

Kartierung der Kopfweidenbestände und Erstellung eines Kopfweidenpflegekonzepts für das Mittlere Leinetal


Kopfweiden zählen zu den prägenden Elementen in der Kulturlandschaft insbesondere in Flussauen. Durch ihr unverwechselbares Aussehen verleihen die Bäume der Landschaft eine charakteristische Eigenart und Schönheit. Gleichzeitig erfüllen sie wichtige ökologische Funktionen, zum Beispiel als Lebensraum für zahlreiche gefährdete Tier- und Pflanzenarten. 

Aufgrund der heute weitestgehend eingestellten ursprünglichen Nutzung der Weiden befinden sich viele dieser Individuen in mittleren bis schlechten Vitalitätsstufen und weisen einen dringenden Pflegebedarf auf. Da zudem in den vergangenen Jahrzehnten kaum neue Weiden nachgepflanzt und gescheitelt wurde, weisen viele Kopfweiden zudem die gleiche Altersklasse auf, was eine langfristige, nachhaltige Sicherung der Bestände erschwert. 

Die Leineaue zwischen Hannover und Hildesheim ist mit den Fließgewässern Leine, Ihme und Innerste ein traditioneller Standort zahlreicher Kopfweiden. Genaue Zahlen sind bislang aufgrund eines fehlenden Katasters nicht bekannt.

Im Frühjahr 2013 hat die ÖSML begonnen, eine vollständige Erfassung und Bewertung der Kopfweiden für den Bereich des Mittleren Leinetals durchzuführen um daraus ein Pflegekonzept für die südlichen Region Hannover als Grundlage für die dringend notwendige Pflege der dortigen Kopfweidenbestände zu erstellen.


2013 - Kartierung für die Städte Laatzen und Hemmingen

2014 - Kartierung für die Städte Springe, Gehrden, Ronnenberg                       und die Gemeinde Wennigsen

2015 und 2016 - Kartierungen in Pattensen